Kieferorthopädische Behandlungen in Öhringen – für jedes Alter

Kieferorthopädische Behandlungen in Öhringen – für jedes Alter

Kieferorthopädische Behandlungen in Öhringen – für jedes Alter

Kieferorthopädische Behandlung von Kindern und Jugendlichen

Schon im Alter von 4 - 5 Jahren empfiehlt es sich, die Gebissentwicklung beim Kieferorthopäden kontrollieren zu lassen. Denn bestimmte Fehlentwicklungen lassen sich gerade jetzt gut bremsen und können in die richtige Richtung gelenkt werden.

Mit 9 - 11 Jahren setzt im Regelfall der Zahnwechsel im Seitenzahngebiet ein. Dann kann auch das Kieferwachstum und die Kieferrelation gut beeinflusst werden.

Verschiedene herausnehmbare Systeme stehen zur Verfügung (z.B. Bionator, Twin Block, Funktionsregler). Sie werden vom Patienten eingesetzt und herausgenommen und »trainieren« Weichteile und Muskelkräfte im Mund so, dass sich Kieferstellung und Biss korrigieren. Je früher Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer erkannt und behandelt werden, umso geringer ist in der Regel der Behandlungsaufwand.

In der Kieferorthopädie geht es, neben der Ernährung, um Kaufunktion und Atmung. Besonderes Augenmerk wird auf die Sprache und Funktionen wie Lippenschluss und Schlucken gelegt. Wir bieten Programme an, um das Lutschen am Daumen oder Beruhigungssaugern nachhaltig abzustellen.

Nach Abschluss des Zahnwechsels ähnelt die Behandlung sehr derjenigen von erwachsenen Patienten. Meist wird dann komplett mit festsitzenden Spangen gearbeitet.

Auch hier gilt: Ein perfektes Gebiss schenkt die Natur nur wenigen. 

Behandlung von Erwachsenen

Schönheit, Lebensqualität und Erfolg sind untrennbar miteinander verbunden. Nichts ist so gewinnbringend wie ein schönes Lächeln. Es öffnet Türen, schafft Vertrauen und sorgt für Sympathie. Sympathie beeinflusst Entscheidungen und prägt unser ganzes Verhalten.


Eine moderne Kieferorthopädie hat zwei Ziele vor Augen: Zum einen ist eine gute Kaufunktion wichtig für die Gesundhaltung des Gebisses und des gesamten Organismus, um auch im Alter noch mit den eigenen Zähnen essen zu können. Zum anderen erstreben wir ein harmonisches Erscheinungsbild mit unserem Lächeln als Blickfang.

Diese beiden Ziele sind untrennbar miteinander verbunden. Ohne eine gute Bissfunktion ist ein schönes Lächeln nicht möglich und umgekehrt. So ergänzen sich die Anforderungen einer zeitgemäßen Medizin mit den Wünschen nach Lebensqualität und Schönheit.

Wir haben uns auf die Behandlung erwachsener Patienten spezialisiert. Regelmäßige Besuche auf kieferorthopädischen Fachkongressen sorgen für fundiertes Wissen und dafür, dass neue Entwicklungen schnell Einzug in die Praxis finden.


Erwachsene Patienten machen mittlerweile einen Großteil unserer Patienten aus. Deshalb ist uns auch der Wunsch nach einer möglichst unauffälligen Behandlung bewusst. Und hier bietet die moderne Kieferorthopädie, mit unsichtbaren Spangen oder ästhetischen Keramikbrackets, eine Reihe von Möglichkeiten angenehm und unauffällig viele Zahnfehlstellungen zu behandeln.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachkollegen im Bereich der Prothetik und Kieferchirurgie ist auch Bestandteil unseres Therapiespektrums.

Letztendlich sind Ihre Wünsche bei Berücksichtigung der medizinischen Voraussetzungen entscheidend für die Art der Behandlung.

Gerne beraten wir Sie über den besten Weg zu Ihrem schönsten Lächeln.

Was kostet eine kieferorthopädische Therapie?

Die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung stehen heute mehr denn je im Mittelpunkt. Man kann allerdings keine pauschalisierten Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung nennen, da es von der individuellen Therapiedauer und vom individuellen Umfang der Therapie abhängt, wie hoch die Kosten wirklich sind. Auch spezielle Wünsche des Patienten beeinflussen die Kosten. 

Leider werden nicht alle sinnvollen Behandlungen von den Krankenkassen bezahlt. Gerne besprechen wir mit Ihnen persönlich, in einem Beratungsgespräch, die kieferorthopädischen Maßnahmen und die damit verbundenen Kosten.

Sind Sie gesetzlich versichert?
Nach § 29 Abs. 1 SGB V haben Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen seit 01.01.2002 einen Leistungsanspruch, wenn eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung vorliegt, die das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigt oder zu beeinträchtigen droht.

Der Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen verabschiedete am 17. August 2001 Änderungen der seit Januar 1994 gültigen Richtlinien für die kieferorthopädische Behandlung. Die Änderungen traten am 01.01.2002 in Kraft.
Bei den zu diesem Zeitpunkt eingeführten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) handelt es sich um ein befundbezogenes Indikationssystem der Gesetzlichen Krankenkassen. Die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (Befunde) sind in fünf Behandlungsbedarfsgrade eingeteilt. Der Befund mit dem höchsten Behandlungsbedarf entscheidet über die Kostenübernahme. Nur bei den Graden 3, 4 und 5 hat der Versicherte einen Leistungsanspruch gegenüber seiner Krankenversicherung und nur dann, wenn er sich in der zweiten Phase des Zahnwechsels (spätes Wechselgebiss) befindet und er das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht hat (eine Ausnahme stellt die kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie bei sehr starken Kieferfehlstellungen dar).

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten bei kieferorthopädischen Behandlungen in Höhe von 80 %, wenn eine KIG-Indikationsstufe 3, 4 oder 5 festgestellt wurde. Befinden sich in Ihrem Haushalt mehrere Kinder (die bei Behandlungsbeginn das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben) gleichzeitig in kieferorthopädischer Behandlung, beträgt der vorläufige Anteil der Krankenkasse für das zweite und jedes weitere Kind 90 % der Behandlungskosten. Der Eigenanteil von 20 % bzw. 10 % wird nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung zurückerstattet.


Private Zusatzversicherung

Einige private Zusatzversicherungen bieten spezielle Tarife an, die die Leistungen abdecken, die die gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernehmen, gerne informieren wir Sie hierzu. Lohnenswert ist hier evtl. ein Vergleich der verschiedenen Zusatzversicherer durch unabhängige Stellen, wie z.B. die Stiftung Warentest etc. vorzunehmen.

Private Krankenversicherung

Die privaten Krankenversicherungen erstatten, bei festgestellter medizinischer Notwendigkeit, prophylaktische Maßnahmen (siehe Kieferorthopädische Prophylaxe) und die eigentliche Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Allerdings hängt die Höhe der Erstattung von Ihrem gewählten Versicherungstarif und der Höhe Ihres evtl. gewählten Selbstbehaltes ab. Wichtig ist dabei, dass im Versicherungsvertrag die Kieferorthopädie nicht ausgespart wurde.